Opposition fordert neue Wege für die Bremer Innenstadt

  • Bürgerschaft diskutiert in einer aktuellen Stunde über die Innenstadt
  • Opposition wirft Landesregierung Planlosigkeit vor
  • Bürgermeister Bovenschulte wehrt Kritik an Innenstadtgipfel ab
Video vom 7. Juli 2020
Ein Bild der Bremer City und ihrer Shopping-Meile.
Bild: Radio Bremen

Die Oppositionsfraktionen werfen der Landesregierung Planlosigkeit für die Bremer Innenstadt vor. Dem Online-Handel und Einkaufszentren am Stadtrand habe die Innenstadt nichts entgegenzusetzen. Daher brauche es einen völlig neuen Ansatz, so die CDU.

In einem emotionalen Redebeitrag appellierte der CDU-Abgeordnete Heiko Strohmann an die rot-grün-rote Koalition, endlich neue Wege zu gehen. Die Innenstadt werde nicht mehr durch den Einzelhandel allein überleben. Es brauche einen Mix aus Handel, Wohnen und Unterhaltung, heißt es aus der CDU- und FDP-Fraktion. Strohmann fordert, dass ein Senator oder eine Senatorin die Führung übernehme. Den geplanten Innenstadtgipfel bezeichnet er als weitere Quatsch-Runde.

Bürgermeister Bovenschulte weist Kritik zurück

Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) verweist dagegen auf das neue Jacobs-Haus, den Lloydhof oder den ZOB – alles Innenstadt-Projekte, die bereits umgesetzt wurden oder werden. Richtig sei, dass es einen besseren Nutzungsmix geben müsse – wie genau der aussieht, wolle er jedoch weiterhin mit allen Beteiligten verhandeln. Der Innenstadtgipfel sei dafür das richtige Instrument.

Wie geht es weiter in der Bremer Innenstadt?

Video vom 30. Juni 2020
In der Innenstadt von Bremen sind nur wenig Leute unterwegs.
Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Die Rundschau am Nachmittag, 7. Juli 2020, 17 Uhr