Sondierungsgespräche laufen: Wer regiert Bremerhaven in Zukunft?

  • Bremerhavener Parteien starten Sondierungsgespräche
  • SPD und CDU können nicht mehr alleine regieren
  • Dreierbündnis ist derzeit am wahrscheinlichsten
Matthias Günthner im Interview zu den Sondierungsgesprächen in Bremerhaven.
Am Ende gehe es in der Kommunalpolitik um pragmatische Entscheidungen, sagte Bremerhavens SPD-Chef, Martin Günthner, am Rande der Sondierungsgespräche.

Die Parteien in Bremerhaven haben mit Sondierungsgesprächen für eine neue Regierungskoalition begonnen. Die bisherige Koalition aus SPD und CDU verfügt nicht mehr über die Mehrheit der Sitze in der Stadtverordnetenversammlung. Am wahrscheinlichsten ist derzeit deshalb ein Dreierbündnis, zum Beispiel aus SPD, CDU und Grünen.

Am Dienstag hat es erst Gespräche zwischen SPD und CDU gegeben. Dann verhandelten beide Parteien jeweils mit Grünen und FDP. Über Inhalte und mögliche Streitpunkte wollte sich keiner der Verhandlungspartner konkret äußern. Der Bremerhavener SPD-Vorsitzender Martin Günthner sagte zu buten un binnen: "Wir haben uns zum Einen natürlich darauf verständigt, nicht über die Inhalte zu sprechen, über die wir lange diskutiert haben." Aus Sicht der SPD gebe es zum Anderen nichts Unüberbrückbares, sondern viele Gemeinsamkeiten.

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Ähnlich äußerten sich die FDP nach ihrem Gespräch mit der SPD und die Grünen nach der Sondierung mit der CDU. Grünen-Politikerin Dorothea Fensak sieht die ersten Ergebnisse positiv: "Wir haben uns austauschen können. Und haben eben auch erstaunliche Übereinstimmungen feststellen können. Da muss man jetzt einfach das weitere Vorgehen abwarten." Am Mittwoch soll es weitere Sondierungsgespräche geben.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 11. Juni 2019, 18 Uhr