7 Bremer Recycling-Stationen sollen "Grün-Stationen" werden

  • Struktur der Recycling-Stationen wird bis 2024 erneuert
  • Eine Station soll in Osterholz entstehen
  • Sieben Stationen sollen sich auf Grünabfälle spezialisieren
Zwei Schubkarren stehen auf dem Hof einer Recycling-Station.
Viele Stationen sollen in Zukunft nicht mehr so viele Müllsorten annehmen wie heute. Bild: DPA | Uwe Zucchi

Die Bremer Stadtreinigung (DBS) will aus sieben der aktuell 15 Recycling-Stationen "Grün-Stationen" machen. Das geht aus dem "Entwicklungsplan 2024“ hervor, den die DBS am Mittwoch vorstellte. Die "Grün-Stationen" sollen nur von März bis November geöffnet sein – und vor allem Grünabfälle annehmen. Textilien, Schuhe, Glas und kleine Elektogeräte sollen dort aber auch weiterhin abgegeben werden können.

Es habe sich gezeigt, dass "einige Stationen vermehrt für Grünabfälle, schwerpunktmäßig während der Gartensaison, genutzt werden", teilte die DBS mit. Betroffen sind die Standorte in Aumund, Oslebshausen, Findorff, Horn, Huchting, Hemelingen und Obervieland. Durch die Umstrukturierung erhoffe man sich auch eine "erhöhte Wirtschaftlichkeit", teilte der DBS mit.

Neue Station in Osterholz

Darüber hinaus soll in Osterholz ein neuer Standort entstehen, der wahrscheinlich mit der Station am Hulsberg zum "Recycling-Center" ausgebaut wird, von denen es nur zwei geben soll. Hier sollen alle Müllarten abgegeben werden können. Die restlichen sieben Standorte werden modernisiert. Außerdem werden die Öffnungszeiten nutzerfreundlicher: Statt um 17 Uhr sollen die Stationen künftig um 19 Uhr schließen – samstags um 14 Uhr.

Umweltsenatorin Maike Schaefer (Grüne) sagte, das neue Konzept sei ein gut abgewogener Lösungsvorschlag. "Alle dezentralen Entsorgungsmöglichkeiten in den Stadtteilen bleiben den Bremerinnen und Bremer erhalten."

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 25. November 2020, 19:30 uhr