Bremer CDU: Bremen soll sich um Klima-Uni bewerben

  • Bremer CDU legt Vorschläge zur Bewältigung der Coronakrise vor
  • Eine Forderung: Leistungsfährigere W-Lan-Netze für Schulen
  • Zwei neue Forschungszentren könnten außerdem entstehen
Eine Frau läuft über den Campus der Jacobs Universität in Bremen-Nord.
Entsteht am Standort der Jacobs Universität eine Klima-Uni? Ein Positionspapier der Bremer CDU sieht das vor. (Archivbild) Bild: DPA | Ingo Wagner

Bremen sollte sich beim Bund um den Standort als Klima-Universität bewerben. Das ist einer der Vorschläge der Bremer CDU, um die wirtschaftlichen Einbrüche der Corona-Pandemie zu bewältigen. Die Idee für diese spezielle Universität stammt vom Bundeswirtschaftsministerium, ist dort aber der letzte Punkt auf einem Vorschlagspapier zum Klimaschutz.

Standort könnte dem Vorschlag der CDU zufolge die Jacobs University in Bremen-Nord sein. Die Privatuni steht finanziell seit Langem stark unter Druck. Zudem hat der bisherige Hauptgeldgeber seinen Rückzug angekündigt, und die Koalition sucht ohnehin nach neuen Perspektiven für den Standort.

Auch bei der schulischen Bildung fordert die CDU in ihrem Papier mehr Engagement. I-Pads für Schüler und Lehrer reichten nicht aus. Es müsse auch Beamer und ein leistungsfähiges W-Lan-Netz an den Schulen geben. Außerdem brauche man Fachleute für digitale Unterrichtskonzepte. Deshalb sollte ein Ausbildungsgang digitaler Schuladministrator in Bremen eingerichtet werden. Auch zwei neue Forschungszentren hält die CDU für sinnvoll. Und zwar für synthetische Kraftstoffe und künstliche Intelligenz. Dafür könnte man dann Gelder beim Bund einwerben.

Röwekamp: "In dieser Situation geht Gesundheit vor Datenschutz"

Video vom 30. Oktober 2020
Thomas Röwekamp im Interview mit Felix Krömer.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

Autorin

  • Carola Schwirblat Redakteurin und Autorin

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Mittag, 11. November 2020, 12 Uhr