Bremer Politiker verurteilen Angriff auf Magnitz

Über alle Parteigrenzen hinweg hat der Angriff auf den Bremer AfD-Chef, Frank Magnitz, für Entsetzen gesorgt. Die Reaktionen im Überblick.

Bremens Bürgermeister Carsten Sieling im Interview.

Bürgermeister Carsten Sieling (SPD), Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grüne) und Innensenator Ulrich Mäurer (SPD): "Wir sind entsetzt über den schlimmen Angriff und verurteilen diese Gewalttat auf das Schärfste. Gewalt darf nie ein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein. Die Bremer Polizei arbeitet mit Hochdruck daran, die feigen Angreifer zu ermitteln und festzunehmen."

Alexandra Werwath, Landesvorsitzende der Grünen: "Wir haben mit Frank Magnitz politisch nichts gemeinsam, aber dieser Angriff ist eine miese und zu verachtende Tat. Wer dem Hass der Rechten mit Gewalt begegnet, erweist der Demokratie einen Bärendienst. Diese Tat spielt allein den Rechtsextremen in die Hände und vergiftet das gesellschaftliche Klima weiter."

Andreas Bovenschulte (SPD), Bürgermeister Weyhe und Kandidat für die Bürgerschaftswahl: "Die körperliche Attacke gegen den Bremer AfD Landesvorsitzenden ist scharf zu verurteilen. Gewalt darf nie ein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit gilt ausnahmslos – auch für die Gegner der freiheitlichen Demokratie."

Jörg Kastendiek, Landesvorsitzende der Bremer CDU: "Einen Menschen aus dem Hinterhalt brutal zusammenzuschlagen, ist kriminell und widerwärtig. Gewalt darf niemals ein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein. Wer die Positionen und Hetze der AfD stellen will, soll das durch Fakten und Worte tun und sich nicht zum Richter aufschwingen. Die Täter haben durch ihre idiotische und feige Tat bewiesen, dass sie dazu ganz offensichtlich nicht in der Lage sind."

Foto des AfD-Landesverbandes auf der Facebookseite, das Frank Magnitz nach dem Angriff zeigt.
Dieses Bild vom verletzten Magnitz hat die Bremer AfD nach dem Angriff auf Facebook veröffentlicht. Bild: AfD Bremen

Kristina Vogt, Bürgerschaftsfraktionsvorsitzende der Linken: "Die Attacke auf Herrn Magnitz ist klar zu verurteilen. Gewalt gegen Menschen ist kein Mittel politischer oder persönlicher Auseinandersetzung. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit gilt universell – auch für Feinde der Demokratie.

Elisabeth Motschmann, Bremer CDU-Bundestagsabgeordnete: "Gewalt darf kein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein. Niemals! Dafür gibt es keine Rechtfertigung – auch wenn die Meinungen anderer Parteien schwer nachzuvollziehen sind und insbesondere auch AfD-Standpunkte kritisch betrachtet werden müssen, ist Gewalt niemals eine Lösung und schon gar nicht in unserem demokratischen, freiheitlichen Deutschland."

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 8. Januar 2019, 19:30 Uhr