Bremer Innensenator kritisiert Attacken auf Immobilienbranche

  • Mäurer bemängelt "höchst destruktive Art"
  • Täter nähmen für sich in Anspruch, zu richten und zu strafen
  • Vermutlich fünf politisch motivierte Angriffe in wenigen Tagen
Ein Immobilien-Büro in Bremen mit Brandspuren
In der Nacht auf Donnerstag gab es einen Anschlag auf das Büro eines Immobilienmaklers im Viertel.

Nach Brandanschlägen auf Autos und Büros von Immobilienfirmen in Bremen hat Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) die Verursacher scharf kritisiert. "Auf höchst destruktive Art nehmen die Täter in Anspruch, selbst zu richten und zu strafen, wen sie politisch ablehnen", erklärte Mäurer. In den vergangenen Tagen war es in Bremen fünf Mal zu mutmaßlich politisch motivierten Brandstiftungen oder Sachbeschädigungen gekommen, die sich gegen Unternehmen der Immobilienbranche richteten.

Erst vor einigen Tagen brannten nach einer mutmaßlichen nächtlichen Brandstiftung neun Autos einer Firma sowie eines Dienstleisters aus, ein Verdächtiger wurde danach festgenommen. Die bislang letzte Tat ereignete sich in der Nacht zum Donnerstag. Unbekannte entzündeten nachts Müll vor dem Büro eines Immobilienunternehmens. Anwohner bemerkten die Flammen und riefen die Feuerwehr, größerer Schaden entstand nicht. Zuvor hatte es Farbschmierereien gegeben.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 7. November 2019, 13 Uhr