1,5 Millionen Euro: Bremen will schlecht bezahlte Künstler fördern

  • Antrag von der Kulturdeputation gebilligt
  • Meiste Mittel für Mitarbeiter von VHS, Musikschule und Theater
  • Auch Beschäftigte der freien Kunstszene sollen unterstützt werden
Verschiedene Schälchen mit natürlichen Farben.
Beschäftigte im Kulturbereich sollen besser bezahlt werden. (Symbolbild) Bild: DPA/image Broker | Frank Bienewald

Das Bremer Kulturressort will schlecht bezahlte Beschäftigte im Kulturbereich mit 1,5 Millionen Euro fördern. Einen entsprechenden Antrag an den Senat hat die Kulturdeputation auf ihrer Sitzung mehrheitlich gebilligt. Das Geld soll aus einem Sondertopf gegen prekäre Beschäftigung kommen, den der Senat bereits beschlossen hat.

Die meisten Mittel sind für Mitarbeiter der Volkshochschule, der Musikschule und des Theaters Bremen vorgesehen. 50.000 Euro sollen Beschäftigte der freien Kulturszene erhalten.

In der Deputation nahm Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz auch Stellung zum geplanten Zentrum für die freie Szene im Tabakquartier Bremen-Woltmershausen. Sie versicherte, dass durch das Projekt keine Kulturmittel an anderer Stelle verloren gingen.

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Autor

  • Michael Pundt

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 20. Februar 2020, 19 Uhr