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Geimpfte in Bremen könnten bald mit Impfpass zum Friseur

  • Vollständig Geimpfte und Getestete sollen gleichgestellt werden
  • Impfausweis könnte beispielsweise beim Friseur als Nachweis reichen
  • Senat wünscht sich bundesweite Lösung
Video vom 28. April 2021
Ein älterer Mann bekommt von einer Krankenschwester eine Spritze.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

Vollständig gegen Corona geimpfte und getestete Menschen könnten in Bremen bald rechtlich gleichgestellt sein. Darüber diskutiert nach Informationen von buten un binnen zurzeit der Bremer Senat und scheint sich weitgehend einig zu sein. Bei Genesenen wäre dann eine Impfung nötig. Sie müssten aber 14 Tage warten. Diesen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts könnte sich der Senat in den kommenden Wochen anschließen.

Konkret heißt das: Wer doppelt geimpft ist, müsste beispielsweise beim Friseur keinen Test mehr vorlegen. Auch beim Zoo am Meer in Bremerhaven zum Beispiel würde es dann genügen, den Impfpass vorzuzeigen. Der Bremer Senat plant gerade aber nicht, beispielsweise Kinos oder Geschäfte nur für Geimpfte zu öffnen.

Wann die Erleichterungen eintreten, ist noch offen. In der nächsten Woche geht das Thema vermutlich erst einmal in den Senat. Danach ist auch die Bürgerschaft noch zu beteiligen. Wünschenswert wäre, so der Sprecher des Gesundheitsressorts, Lukas Fuhrmann, wenn Bremen sich mit den anderen Ländern oder dem Bund zeitlich abstimmt. "Schön wäre eine bundesweite Lösung", zumal einige Bundesländer schon jetzt vorpreschen würden.

Fuhrmann: "Geimpfte und negativ Getestete sollen gleichgestellt sein"

Video vom 28. April 2021
Lukas Fuhrmann äußert sich im Interview zu den Rechten von vollständig geimpften Bremern
Lukas Fuhrmann äußert sich im Interview zu den Rechten von vollständig geimpften Bremern Bild: Radio Bremen
Bild: DPA | Carlo Cozzoli

Autor

  • Sven Kuhnen Redakteur

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 28. April 2021, 19:30 Uhr