Corona-Krise verursacht der Bremer Geno weniger Kosten als befürchtet

  • Ursprünglich ging die Geno von 58 Millionen Euro Corona-Kosten aus
  • Jetzt ist von 37 Millionen Euro die Rede
  • Kosten sollen aus Bundesmitteln und aus dem Bremen Fonds gezahlt werden
Schriftzug "Gesundheit Nord - Klinikverbund Bremen" an einem Gebäude
Rund 20 Millionen Euro weniger als gedacht hat die Corona-Krise die Gesundheit Nord gekostet. Anstelle der 58 Millionen Euro sind es nach jetzigen Angaben noch 37 Millionen Euro. Bild: Radio Bremen

Die Corona-Krise verursacht bei der kommunalen Krankenhausgesellschaft Gesundheit Nord (Geno) offenbar weniger Kosten als zunächst befürchtet. Das sagte nach buten un binnen-Informationen die Geschäftsführung auf der Aufsichtsratssitzung.

Im April prognostizierte die Geno-Leitung für das laufende Jahr Corona-Kosten in Höhe von 58 Millionen Euro. Da aber deutlich weniger Menschen an Covid 19 erkrankt sind als befürchtet, gehe man nun noch von 37 Millionen Euro aus.

Kosten sollen durch Bundesmittel ausgeglichen werden

Laut einer Unternehmenssprecherin werden diese Kosten zum Großteil durch Bundesmittel ausgeglichen. Aber auch Bremen werde voraussichtlich einen Teil übernehmen und Geld aus dem sogenannten Bremen Fonds auszahlen. Dazu gebe es zurzeit Verhandlungen. Für die wirtschaftliche Situation der Geno sei damit alles wie vor der Corona-Krise, so die Sprecherin weiter. 20 Millionen Miese werden für dieses Jahr erwartet.

Auch in den kommenden Jahren werde sich die Geno finanziell nicht tragen. Erst ab 2023/24 könnte die Gesundheit Nord zu einem ausgeglichenen Ergebnis kommen.

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Video vom 5. Mai 2020
Eine Nahaufnahme eines Absperrbandes des Bremer Flughafens.
Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, Vier News, 2. Juli 2020, 17 Uhr