200.000 Euro für Kampf gegen Diesel-Abgase

  • Bremen bekommt Fördergeld vom Bund
  • Ziel: Entwicklung von Konzepten gegen Diesel-Abgase
  • Weitere Gelder sollen für konkrete Projekte fließen
Auspuffanlage an einem Dieselfahrzeug
Bild: Imago | Sven Simon

Die Bundesregierung hat in einer ersten Runde Fördergelder im Kampf gegen Diesel-Abgase und Luftverschmutzung verteilt. Bremen erhält als eine von insgesamt 60 geförderten Kommunen 200.000 Euro aus dem Topf. Mit dem Geld werden jetzt konkrete Konzepte erarbeitet, für deren Umsetzung später deutlich mehr Fördergelder zur Verfügung stehen sollen.

Eine Milliarde Euro hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach dem vergangenen Diesel-Gipfel in Aussicht gestellt. Dieses Geld wird aber erst in der nächsten Runde und dann für konkrete Projekte bewilligt.

Stickoxide auch in Bremen höher als der Grenzwert

In Bremen plant das Verkehrsressort, das Themenfeld "Automatisiertes Fahren" zu besetzen: Die Modelle im Öffentlichen Personen- und Nahverkehr sowie im Pkw-Verkehr sollen ausgebaut werden. Parkplätze sollen digital – "intelligenter“ – organisiert werden, um die Parkplatzsuche zu verkürzen und den Raum effizienter zu nutzen. Weitere Stichworte sind: mehr emissionsarme Fahrzeuge, beispielsweise in Form von Elektrobussen und Elektro-Pkw. Außerdem soll der städtische Radverkehr weiter gefördert werden.

Auch in Bremen überschreiten die Stickoxide zwar an einigen Stellen den Grenzwert. Aber die Deutsche Umwelthilfe hat Bremen im Gegensatz zu anderen Kommunen bisher nicht verklagt.

Dieses Thema im Programm: Hörfunknachrichten, 20. Dezember 2017, 18 Uhr