In Bremen werden drei Freiwillige Feuerwehren zusammengelegt

  • Innensenator Mäurer verspricht modernere Einsatzfahrzeuge
  • Vorschlag zur Fusion kam von den Feuerwehren selbst
  • Feuerwehrleute werden genauso schnell an den Einsatzorten sein
Ein Feuerwehrwagen von vorne.
Für die Bürger ändert sich durch die Fusion nichts. Bild: DPA | Patrick Seeger

Die Freiwilligen Feuerwehren in Bremen-Burglesum, Grambker Moor und Lesumbrok selbst hatten den Vorschlag gemacht, zu einer größeren Einheit zusammenzugehen. Für den Bürger ändert sich dadurch nichts: Auch künftig werden die freiwilligen Helfer in spätestens zehn Minuten von der Wache ausrücken. Die meisten Wehren in Bremen schafften das sogar in deutlich kürzerer Zeit, hieß es bei der Vorstellung des Konzepts.

Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) kündigte außerdem an, einige Gerätehäuser sowie den Fahrzeugpark der Freiwilligen Feuerwehren im Laufe der kommenden zehn Jahre zu modernisieren. Einige der Löschwagen sind 35 Jahre alt. Unter Nachwuchsmangel leiden die Freiwilligen Feuerwehren in Bremen übrigens nicht: So ist die Zahl der Aktiven innerhalb von 15 Jahren von rund 500 auf heute 640 gestiegen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau, 10. August 2018, 17 Uhr