Diese neuen Corona-Regelungen hat der Bremer Senat beschlossen

Bremen lockert Quarantäne-Regeln an Schulen

Video vom 7. September 2021
Eine Krankenschwester in Schutzkleidung kümmert sich um einen Komapatienten
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

Der Bremer Senat hat die geltende Corona-Verordnung verlängert. Sie soll bis zum 11. Oktober gelten. Gleichzeitig wurden einige Änderungen beschlossen.

1 Schülerinnen und Schüler sollen möglichst nicht in Quarantäne

Nur noch infizierte Kinder oder Jugendliche müssen in Quarantäne. Ihre Sitznachbarn und Klassenkameraden werden täglich getestet und müssen Masken tragen. Ausnahmen: Wer engen Kontakt zu einem infizierten Schüler einer anderen Kohorte hatte. Solche Kontaktpersonen müssen in Quarantäne.

2 Ungeimpftes Klinikpersonal muss sich täglich testen

Wer in einem Krankenhaus oder einer ambulanten Versorgungseinrichtung arbeitet und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss sich an jedem Arbeitstag testen lassen. "Die jeweiligen Einrichtungen müssen die Testungen organisieren und können den Testnachweis auf Verlangen einsehen", heißt es in einer Pressemitteilung des Senats.

3 Hygienekonzept zur Bundestagswahl

Grundsätzlich besteht in allen Wahlgebäuden die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Ausnahmen gibt es nur, wenn die Identität des Wählers oder der Wählerin festgestellt werden muss und für Wahlvorstände während des Auszählens und der Ergebnisermittlung. Wahlbeobachter, die sich in Wahlgebäuden aufhalten, müssen ihre Kontaktdaten hinterlegen. Für sie gilt außerdem ebenfalls eine Maskenpflicht, außer sie sind von dieser grundsätzlich ausgenommen.

Diese Änderungen treten in Kraft, sobald der entsprechende Ausschuss der Bürgerschaft sich damit befasst. Außerdem stellt der Bremer Senat zwei Punkte klar:

Keine Testnachweise für Kinder unter 16 Jahren

Schülerinnen und Schüler unter 16 Jahren müssen keinen Test nachweisen, wenn sie in Bremen Einrichtungen betreten, in denen die 3-G-Regel gilt. Denn sie werden ja regelmäßig über ihre Schulen getestet. "Schülerinnen und Schüler über 16 Jahren erhalten von ihren Schulen einen Nachweis und müssen ebenfalls nicht zusätzlich getestet werden", so der Senat.

Keine 3-G-Regel für manche körpernahe Dienstleistungen

Körpernahe Dienstleistungen, die aus medizinischen Gründen notwendig sind, dürfen ohne die Anwendung der 3-G-Regel durchgeführt werden.

Rückblick: Präsenz in Schulen: Wie lange geht das gut, Frau Aulepp?

Video vom 4. September 2021
Sascha Aulepp während des Interviews mit Felix Krömer im Radio-Bremen-Funkhaus.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 7. September 2021, 19:30 Uhr