Ist Bremen für Krisen gerüstet? CDU will Corona-Management auswerten

Audio vom 16. September 2021
Luftaufnahme der Bremer Innenstadt mit Dom und Bürgerschaft (Archivbild)
Bild: DPA | Carmen Jaspersen
Bild: DPA | Carmen Jaspersen
  • Ziel der CDU ist, zu klären, wo es in der Krise hakte
  • Ausschuss soll aus zehn Mitgliedern bestehen
  • SPD, Grüne und Linke planen ihn abzulehnen

Die Bremer CDU fordert, einen Parlamentsausschuss zur Corona-Pandemie und ihren Folgen für das Land Bremen einzurichten. Ein entsprechender Antrag soll am Vormittag in der Bremischen Bürgerschaft diskutiert werden.

Ein solcher Ausschuss soll nach dem Willen der Christdemokraten klären, wo es bei der Bewältigung der Krise in den vergangenen Monaten möglicherweise gehakt hat – um für künftige Krisensituationen besser gewappnet zu sein. Geklärt werden soll unter anderem, wie gut der Katastrophenschutz in Bremen aufgestellt ist, wie die Zusammenarbeit mit dem Bund und den anderen Ländern lief, oder auch inwieweit die finanziellen Hilfen für Betroffene während des Lockdowns tatsächlich geholfen haben.

Abschlussbericht soll 2022 vorliegen

Dieser Ausschuss soll aus zehn Mitgliedern bestehen und in einem Jahr einen Abschlussbericht vorlegen. Voraussichtlich wird der CDU-Antrag jedoch keine Mehrheit in der Bremischen Bürgerschaft finden: SPD, Grüne und Linke planen ihn abzulehnen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, Vier News, 16. September 2021, 8 Uhr