Unterschriften gegen die Rüstungsindustrie

Ein Mann hält eine Reihe von Karten mit einer Zeichnung

Das "Bremer entwicklungspolitische Netzwerk" hat rund 600 Postkarten mit Unterschriften gegen die Rüstungsindustrie an die Bremer Landesregierung übergeben.

Staatsrätin Ulrike Hiller (SPD), unter anderem zuständig für Entwicklungszusammenarbeit, nahm die Karten vor dem Rathaus entgegen. Die Rüstungsgegner hatten die Stimmen unter dem Motto "Wir wollen nicht vom Töten leben" gesammelt. Hiller begrüßte das Engagement der Bürger. Die Regierung sei ebenfalls dafür, in Bremen und ganz Europa einen Schritt weg von der Rüstungsproduktion hin zur Arbeit für zivile Zwecke zu gehen. In Bremen gibt es aktuell mehrere tausend Arbeitsplätze, die direkt mit der Rüstungsindustrie zu tun haben.

Dieses Thema im Programm: Hörfunknachrichten, 27. Oktober 2017, 13 Uhr