Immer mehr Unfallverursacher in Bremerhaven machen sich aus dem Staub

  • Zahl der Unfälle in Bremerhaven auf 4.661 gestiegen
  • Deutlich mehr Unfälle auf der Autobahn
  • Jeder vierte Unfallverursacher flieht von der Unfallstelle
Rettungskräfte stehen um einen Unfallwagen vor einer Brücke
Auf der Autobahn 27 bei Bremerhaven-Wulsdorf ist im Dezember vergangenen Jahres ein Auto von einer Brücke zehn Meter tief auf einen Landwirtschaftsweg gestürzt. Bild: Feuerwehr Bremerhaven

Auf Bremerhavens Straßen gab es im vergangenen Jahr 4.661 Verkehrsunfälle. Das sind 123 Unfälle mehr als 2017. Und auch die Zahl der Verunglückten ist leicht gestiegen. 760 waren es im vergangenen Jahr, 2017 hatte die Polizei 747 Unfallopfer registriert. Jedoch ist im vergangenen Jahr nur eine Person bei einem Verkehrsunfall in Bremerhaven getötet worden, im Jahr zuvor waren es vier. Und auch die Zahl der Schwerverletzten ist mit 65 um elf Personen gesunken.

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Um ganze 60 Prozent ist die Zahl der Unfälle auf der Autobahn angestiegen. Von den 4.661 Unfällen ereigneten sich 187 auf der Autobahn 27. 2017 waren es 117. Für den auffälligen Anstieg hat die Polizei eine Erklärung: Zahlreiche Unfälle registrierte sie, während an der Moorbrücke zwischen Bremerhaven-Zentrum und Überseehäfen eine Baustelle eingerichtet war.

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Immer mehr Verursacher fliehen von der Unfallstelle

Erschreckend sei, so die Polizei, dass immer mehr Unfallverursacher von der Unfallstelle fliehen. Mit 1.103 Fällen erreichte die Zahl der Unfallfluchten einen neuen Höchstwert. Beinahe jeder vierte Unfallverursacher floh demnach von der Unfallstelle.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 16. Mai 2019, 14 Uhr