Eltern in Bremen-Hemelingen töteten sich wohl gegenseitig im Streit

  • Staatsanwaltschaft: Wegen der Trennung des Paares gab es Streit
  • In Zuge dessen soll es sich mit einem Messer tödlich verletzt haben
  • Keine Anhaltspunkte dafür, dass eine dritte Person beteiligt war

Tote Eltern: Sozialressort sucht Lösung für die Kinder

Staatsanwaltschaft

In dem Fall der in Bremen-Hemlingen tot aufgefundenen Eltern hat die Staatsanwaltschaft am Freitag weitere Details zum Ermittlungsstand bekanntgegeben. Demnach haben sich die Eltern von drei Kindern bei einem Streit mit einem Messer gegenseitig tödlich verletzt. Das habe die Obduktion der Leichen ergeben.

Die Ermittler gehen inzwischen davon aus, dass die beiden wegen ihrer kürzlichen Trennung miteinander in Streit geraten waren. Im Verlauf des Konflikts sollen sie sich dann gegenseitig mit dem Messer tödlich verletzt haben. Der genaue Ablauf des Geschehens ließ sich durch die Obduktion nicht mehr aufklären. Den Ermittlern liegen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass eine dritte Person an dem Streit beteiligt war.

Am Mittwoch hatte sich die Tochter des Paares über den Notruf gemeldet. Die alarmierten Rettungskräfte konnten vor Ort nur noch den Tod der beiden Eltern feststellen. Die drei Kinder sind alle jünger als zehn Jahre. Für sie wird nun eine gemeinsame Unterbringung gesucht.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 13. Juli 2018, 13 Uhr