Neuer Supercomputer für Bremer Forscher

  • Neuer Supercomputer für Forscher im Norden
  • Bremer Wissenschaftler können die Rechenleistung nutzen
  • Kosten teilen sich die Länder und der Bund
Netzwerkkabel blinken in einer Einheit des Supercomputers "Blizzard" im Deutschen Klimarechenzentrum in Hamburg.
Der Supercomputer HLRN-IV wird das bisherige Modell HLRN-III ablösen: Mit knapp einer Viertelmillion Rechenkernen und einer Rechenleistung von ca. 16 Peta-Flops wird das neue System etwa sechsmal so schnell wie das bisherige. (Symbolbild) Bild: DPA | Christian Charisius

Norddeutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhalten einen neuen Supercomputer. Der Hochleistungsrechner ist sechsmal schneller als das bisherige System. Betrieben wird der Computer in Berlin und Göttingen. Forscher im Land Bremen können die Rechenleistung für ihre Forschung unter anderem in der Umweltphysik und zum Thema Klima und Ozeane nutzen.

Die LänderBremen, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie der Bund tragen die Investitionskosten in Höhe von 30 Millionen Euro je zur Hälfte. Die für Betriebskosten anfallenden 20 Millionen Euro werden alleine von den Ländern aufgebracht.

Der Norddeutsche Verbund zur Förderung des Hoch- und Höchstleistungsrechnens wurde 2001 von den Ländern Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein gegründet. Im Jahr 2012 ist das Land Brandenburg dem Verbund beigetreten. Seitdem wurden zahlreiche wissenschaftliche Kooperationen ins Leben gerufen, und der Zusammenschluss ist zu einer etablierten Größe in der deutschen Hochleistungsrechner-Landschaft geworden.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 9. März 2018, 23:20 Uhr