Investoren planen St.-Jürgen-Quartier mit 300 Wohnungen

  • Investoren unterzeichnen Kaufvertrag für St.-Jürgen-Quartier
  • Unter anderem sollen 300 Wohnungen entstehen
  • Nach Informationen von buten un binnen beträgt der Kaufpreis 30 Millionen Euro
Video vom 15. Januar 2020
Ein Luftbild eines Teils des St. Jürgen Quartiers in Bremen.

300 Wohnungen, möglicherweise ein Schwimmbad, eine Markthalle und zwei Hotels sollen im St. Jürgen-Quartier auf dem Gelände des Klinikums Bremen Mitte entstehen. Das sind die Pläne der vier Investoren, die am Mittwoch den Kaufvertrag unter anderem mit der Bremer Klinikholding Gesundheit Nord (Geno) perfekt gemacht haben. Nach Informationen von buten un binnen beträgt der Kaufpreis 30 Millionen Euro.

Sogenannte Clusterwohnungen – eine Mischung aus Kleinwohnungen und Wohngemeinschaft – sowie Mehrfamilienhäuser mit 30 Prozent gefördertem Wohnungsbau sollen auf dem Gelände gebaut werden. In fünf Jahren könnten laut der Investoren die ersten Bewohner einziehen.

Bausenatorin Schaefer lobt die Anzahl der geförderten Wohnungen

Bremens Senatorin für Stadtentwicklung, Maike Schaefer (Grüne), lobte vor allem die geplante Anzahl an geförderten Wohnungen. "300 barrierefreie Wohnungen werden geschaffen – in einer ganz zentralen Lage. Und davon werden auch noch 30 Prozent gefördert", sagte sie. "Das ist eine hohe Quote." In Bremen seien bislang 25 Prozent gefordert worden. Schaefer lobte auch, dass die Investoren klimafreundlich planen würden. Für das Klinikum gebe es auf dem Gelände auch noch ausreichend Flächen.

Darüber hinaus denken die neuen Besitzer an ein modernes Lehrschwimmbecken im Quartier. In einem alten, denkmalgeschützten Gebäude gebe es Platz für eine Markthalle und zwei Hotels – jeweils eines für Eltern und eines für Kinder, hieß es weiter. Außerdem sind in dem Quartier 200 Parkplätze geplant. Das reiche, behaupten die Investoren. Nicht jeder Haushalt habe ein eigenes Auto und die Angebote seien hauptsächlich für Anwohner aus der näheren Umgebung. Alle Projekte sind noch in der Planung. Die Käufer rechnen laut Investor Specht insgesamt mit Investitionen in Höhe von mehr als 100 Millionen Euro.