Yacht gesunken: Sieben Segler vor Cuxhaven aus Seenot gerettet

  • Sieben Segler vor Cuxhaven gerettet
  • Schiff wohl mit einer Fahrwassertonne zusammengestoßen und gesunken
  • Segler alle unverletzt
Ein Boot der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger auf der Nordsee.
Die Seenotretter rückten mit zwei Rettungsbooten an (Symbolbild). Bild: DPA | Mohssen Assanimoghaddam

Sieben Segler sind nach der Havarie ihres Schiffs vor Cuxhaven von Seenotrettern gerettet worden. Die Yacht "Sharki" war auf dem Weg vom Nord-Ostsee-Kanal nach Helgoland vermutlich mit einer Fahrwassertonne zusammengestoßen. Das teilte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mit. 

Eine der Seglerinnen alarmierte daraufhin die Seenotretter. Diese informierten umliegende Schiffe und erhielten Rückmeldung von einem belgischen Frachter mit Sichtkontakt zu der 15 Meter langen Segel-Yacht. Der Frachter blieb bis zum Eintreffen der Retter in der Nähe. 

Alle Segler unverletzt gerettet

Die Segler, vier Männer und drei Frauen, retteten sich zunächst auf eine Rettungsinsel. Die Seenotretter eilten mit zwei Rettungsbooten zu Hilfe. Zudem begab sich ein Streifenboot der Wasserschutzpolizei Hamburg zum Unfallort. Die Segler blieben alle unverletzt.

Bei der gesunkenen Yacht mit dem Heimathafen Stettin (Polen) handelt sich um die frühere "Rubin", die Yacht des 2014 gestorbenen Hans-Otto Schümann, Hochsee-Segler aus Hamburg und langjähriger Präsident des Deutschen Segler-Verbandes. Er gewann 1973 mit der "Rubin" den "Admiral's Cup" – ein bis 2003 ausgetragener Segel-Wettbewerb für Hochseeyachten. 

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Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 12. August 2020, 8:00 Uhr