Grundschulverband fordert in Bremen Wechselunterricht bis Ostern

  • Kritik an Ende des Fernunterrichts zum 1. März
  • Grundschulverband sieht Gesundheit in Gefahr
  • Unterricht sollte wie in Bremerhaven bis Ostern im Wechselmodell bleiben
Schüler und Schülerinnen in ihrem Klassenraum beim lernen während der Corona-Pandemie mit Masken.
In Bremen soll der Fernunterricht zum 1. März beendet werden. Bild: Radio Bremen

Der Grundschulverband hat kritisiert, dass der Fernunterricht in Grundschulen der Stadt Bremen ab 1. März beendet wird. Die Rückkehr zum Präsenzunterricht ganzer Klassen gefährde die "Gesundheit in den Schulen und letztendlich in den Familien", heißt es in einer Pressemitteilung des Verbandes.

Als Grund führt der Grundschulverband das Ansteckungsrisiko durch Coronavirus-Mutanten an. Bremen solle deshalb bis Ostern am Wechselunterricht-Modell mit Präsenzpflicht festhalten, lautet die Forderung. Zu diesem Vorgehen hat sich auch Bremerhaven in seinen Grundschulen entschlossen.

88 Prozent schon jetzt im Präsenzunterricht

Die Sprecherin des Bremer Schulressorts kritisierte die Darstellung. "Die Grundschulen befinden sich derzeit nicht im Fernunterricht", teilte sie buten un binnen mit. Die Schulen befänden sich im "Wechselunterricht bei aufgehobener Präsenzpflicht". 88 Prozent der Bremer Grundschülerinnen und Grundschüler würden derzeit am Präsenzunterricht teilnehmen. An weiterführenden Schulen sind nach den Angaben 60 Prozent im Unterricht vor Ort.

Bremer Grundschulen starten am 1. März mit regulärem Unterricht

Video vom 16. Februar 2021
Ein Schild mit "Kinder & Bildung".
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 21. Februar 2021, 15 Uhr