Für Autofahrer wird das Parken in Bremen um 50 Prozent teurer

Audio vom 13. Juli 2021
Ein Parkscheinautomat in der Bremer Innenstadt.
Bild: Radio Bremen | Martin von Minden
Bild: Radio Bremen | Martin von Minden
  • Parkgebühren sollen zum Jahreswechsel deutlich steigen
  • Eine Stunde Parken soll dann drei statt wie bisher zwei Euro kosten
  • Gebühren waren vorher 15 Jahre stabil

Die Parkgebühren in Bremen sollen zum Jahreswechsel deutlich steigen. Der Senat hat eine Erhöhung von 50 Prozent beschlossen. Drei statt wie bisher zwei Euro – so viel soll eine Stunde Parken ab Januar 2022 in der Bremer City kosten. Die Preissteigerung gilt für alle etwa 5.000 öffentlichen Parkplätze im Bereich der Altstadt und des Bahnhofsvorplatzes – ausgenommen sind die Parkhäuser. Für die gut 6.000 Stellplätze dort bleiben die Parkgebühren stabil. Ziel der Erhöhung ist es, den Personenverkehr weg vom Pkw und hin zu den öffentlichen Verkehrsmitteln zu bekommen. Die Parkgebühren waren vorher 15 Jahre lang stabil.

Mit den neuen Parkgebühren liegt Bremen im Vergleich zu anderen Großstädten im normalen Bereich. In Hamburg werden ebenfalls drei Euro pro Stunde fällig, Hannover ist mit durchschnittlich 1,75 Euro günstiger. Auch in Oldenburg ist es mit etwa 1,20 Euro pro Stunde günstiger. Das neue Gebührenkonzept muss noch von der Stadtbürgerschaft Bremen gebilligt werden.

Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, Viernews; 13. Juli 2021, 14 Uhr