Stadt Bremen will seinen Kulturetat weiter aufstocken

Eine Aufführung im Theater Bremen mit aufwendigen Kostümen.
Bild: Radio Bremen
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  • Kulturetat soll bis 2023 auf fast 100 Millionen ansteigen
  • Das ist ein Plus von mehr als acht Millionen Euro
  • Bovenschulte warnt vor weiteren finanziellen Folgen der Pandemie

Bremen will seinen Kulturetat in den kommenden beiden Haushaltsjahren weiter ausbauen. Das hat Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) in der Kulturdeputation angekündigt. Es gehe darum, das Erreichte zu verstetigen, sagte Bovenschulte, der auch Kultursenator ist.

Dem Entwurf zufolge steigen die Kulturausgaben der Stadt Bremen bis zum Jahr 2023 auf fast 100 Millionen Euro. Das wären mehr als acht Millionen Euro mehr als im laufenden Haushalt. Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz sagte, die Förderpolitik bilde die Vielfalt der Stadt ab. Vor allem die freie Kulturszene hat zuletzt mehr Mittel bekommen.

Pandemie belastet Kultur weiter

Bovenschulte warnte allerdings, dass die finanziellen Folgen der Pandemie Bremen weiter belasten würden. Eine schnelle wirtschaftliche Erholung sei im unmittelbaren Interesse des Kulturbereichs.

Wie der Domshof mit dem Experiment "Open Space" belebt werden soll

Video vom 14. Juni 2021
Zwei Arbeiter beim Aufbau der Bühne für die Kulturveranstaltung "Open Space" auf dem Domshof in Bremen.
Bild: Radio Bremen
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Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, Vier News, 2. Juli 2021, 12 Uhr