Was passiert mit den 46 Millionen? Experten beraten über "Seute Deern"

  • Lenkungsgruppe "Seute Deern" tagt erstmals
  • Frage eines möglichen Neubaus steht im Mittelpunkt
  • Noch ist unklar, was mit den 46 Millionen vom Bund passieren soll
Das Holzsegelschiff "Seute Deern" liegt ohne Masten im Alten Hafen in Bremerhaven.
Die "Seute Deern" wartet im Alten Hafen in Bremerhaven auf ihre Abwrackung.

Bei einem Treffen von Fachleuten in Bremen geht es am Donnerstagnachmittag um die Frage, ob das Bremerhavener Segelschiff "Seute Deern" nachgebaut werden soll. An dem Treffen nehmen die zuständigen Behörden, Vertreter des Museumshafens und Politiker teil. Es ist das erste Treffen dieser sogenannten Lenkungsgruppe.

Hintergrund der Gespräche ist auch, dass der Haushaltsausschuss des Bundestages im vergangenen November 46 Millionen Euro für den Nachbau der "Seute Deern" bewilligt hat. Zur Zeit laufen Gespräche zwischen Stadt, Land und Bund darüber, wie genau das Geld eingesetzt werden soll. Denn es geht auch um die Neugestaltung des Museumshafens in Bremerhaven. Dort wird gerade alles für die anstehenden Abwrackarbeiten an der "Seute Deern" vorbereitet.

So steht es um die Schadstoffbelastung der "Seute Deern"

Zu sehen ist eine Schadstoffkataster und im Hintergrund die Seute Deern.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 23. Januar 2020, 6 Uhr