Rund 200 Mitarbeiter im Einzelhandel streiken

  • Bis zu 200 Mitarbeiter von Ikea und H&M streiken
  • Beschäftigte aus Bremen und anderen Städten unterstützen die Kollegen
  • Gewerkschaft fordert ein Euro mehr Stundenlohn
Ein Mitarbeiter mit Weste und der Aufschrift "Streik" steht vor einer Ikea-Filiale
Mitarbeiter von Ikea und H&M sollen vor allem in Oldenburg in den Warnstreik treten. Bild: DPA | Matthias Schrader

Mitarbeiter von Ikea und H&M haben am Freitag bei einem Warnstreik in Oldenburg mehr Lohn für untere Berufsgruppen gefordert. Hintergrund sind die Tarifverhandlungen im Einzelhandel. Bis zu 200 Mitarbeiter versammelten sich nach Gewerkschaftsangaben am Vormittag zur zentralen Kundgebung vor Ikea in Oldenburg. Auch Mitarbeiter aus Wilhelmshaven, Bremen und Delmenhorst reisten an, um zu unterstützen. Die Beschäftigten wollen mindestens einen Euro mehr pro Stunde, sagte Sabine Gatz von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. Das könne für eine Verkäuferin ein Plus von mehr als sechs Prozent sein. Das lehnen die Arbeitgeber bisher ab.  

Bereits Anfang Juni hatten etwa 350 Mitarbeiter mehrerer Einzelhandelsketten in Bremen und Umgebung gestreikt. Den erneuten Warnstreik begründet Verdi mit der bislang ausbleibenden Annäherung zwischen den Tarifparteien.

Die nächste Runde der Verhandlungen findet am 18. Juli in Hannover statt.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 7. Juni 2019, 9 Uhr