Hamburger Hafenbetreiber ist bereit für eine Kooperation mit Bremen

Eine Luftaufnahme vom Bremerhavener Hafen.
Bild: Radio Bremen
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  • Vorstand des Hamburger Hafenbetreibers bestätigt Interesse
  • Voraussetzung: Alle Partner profitieren
  • HHLA kann sich gemeinsame Automatisierung von Terminals vorstellen

Der Hamburger Hafenbetreiber HHLA ist bereit, ein Bündnis mit Bremen zu schließen. Ziel müsse sein, das Containergeschäft in der Deutschen Bucht zu stärken. Das sagte der Vorstand des Unternehmens bei seiner Hauptversammlung. Allerdings müssten davon alle Partner profitieren. Demnach könne sich HHLA zum Beispiel eine gemeinsame Automatisierung von Containerterminals vorstellen.

Die Gespräche mit dem Bremer Hafenbetreiber Eurogate seien aber noch nicht weiter gediehen. Und Vorstandsvorsitzende Angela Titzrath betonte auch: "Die weitere Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der HHLA werden wir nicht an den Verlauf der Gespräche über eine Kooperation mit BLG und Eurogate knüpfen. Wir haben weitere Möglichkeiten, und die werden wir nutzen."

Der Hamburger Hafenbetreiber hofft, sich schon bald mit der staatlichen chinesischen Reederei Cosco über eine Partnerschaft einig zu werden. Cosco ist die weltweit viertgrößte Container-Linienreederei. Da die Transporte zwischen Hamburg und China 30 Prozent ausmachen, sei das sinnvoll, so der HHLA-Vorstand.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 10. Juni 2021, 15 Uhr