Grüne in Bremen sind gegen Öffnung des Brill-Tunnels

  • Statt einer Öffnung des Brill-Tunnels fordern Grüne Tempo 30 und neue Fußgängerüberwege
  • Zuvor hatten sich auch die CDU und das Verkehrsressort gegen eine Öffnung ausgesprochen
  • Die FDP dagegen fordert, eine Öffnung zu prüfen
Blick in den Brilltunnel kurz vor der Schließung.
Weil die Bürger den Tunnel nicht nutzten, wurde er 2009 geschlossen.

Die Bremer Grünen sind dagegen, den Fußgängertunnel unter der unfallträchtigen Brillkreuzung wieder zu öffnen. Der Verkehrssicherheit nütze das nicht, sagte der grüne Verkehrspolitiker Ralph Saxe. Stattdessen will Saxe Tempo 30 und neue Fußgängerüberwege, unter anderem in Höhe der Schlachte.

An der Brillkreuzung werden immer wieder Fußgänger und Radfahrer angefahren. Im Jahr 2018 hat es dort bereits drei Tote gegeben.

FDP fordert Wiederöffnung

Die Bremer FDP hat wegen der zahlreichen Unfälle gefordert, die Wiedereröffnung des Tunnels zu prüfen. Die CDU sprach sich dagegen aus, weil er "als Wegeführung zu unattraktiv war und nicht akzeptiert wurde", wie der verkehrspolitische Sprecher, Heiko Strohmann, sagte. Auch Verkehrssenator Joachim Lohse (Grüne) hatte mitgeteilt, dass man von der Idee nichts halte. Die Linken fordern grundlegende Überlegungen, wie die Kreuzung entschärft werden kann.

Wie sinnvoll wäre der Brilltunnel heute?

Der ehemalige Brilltunnel