Neues Bündnis fordert Bebauung der Bremer Galopprennbahn

  • Bündnis fordert Bremer auf: Stimmt bei Volksentscheid mit Nein
  • Nicht-Bebauung sei unsozial
  • Ökologischer Nutzen des Geländes sei gering
Ein Bild der Galopprennbahn in Bremen.

Mit einem gemeinsamen Bündnis setzen sich zahlreiche Bremer Vereine und Institutionen für den Bau von Wohnraum auf dem Rennbahngelände ein. Das Bündnis fordert alle Bremerinnen und Bremer auf, beim Volksentscheid am 26. Mai mit Nein zu stimmen und so das Volksbegehren einer Bürgerinitiative gegen die Bebauung abzulehnen.

Neben dem Deutschen Gewerkschaftsbund als Initiator gehören dem Bündnis unter anderem die Handelskammer, die Arbeitnehmerkammer, die Handwerkskammer, der Naturschutzbund und die Klimaschutzagentur an. Sie wollen, dass die Bremer Bevölkerung sich am 26. Mai für Wohnungen auf dem Rennbahngelände entscheidet.

Bremen ist eine wachsende Stadt. Es besteht großer Wohnraumbedarf, das Gelände ist dafür ein besonders geeigneter Standort.

Aufruf des neuen Bündnisses aus Bremer Vereinen für den Bau von Wohnraum

Der ökologische Nutzen sei derzeit gering. Grün und Gewässer könnten aufgewertet werden und zusammen mit Wohngebäuden einen Gewinn für den Bremer Osten und die ganze Stadt bringen. Die Rennbahn nicht zu bebauen, wäre aus Sicht des Bündnisses standortfeindlich und unsozial.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 5. April 2019,