Keine Party im Bayernzelt auf dem Bremer Freimarkt

Keine Party im Bayernzelt auf dem Bremer Freimarkt

Audio vom 6. September 2021
Blick ins Bayernzelt auf dem Bremer Freimarkt (Archivbild).
Bild: Imago | epd
Bild: Imago | epd
  • Betreiber wollen Bayernfesthalle, Hansezelt und Königsalm nicht aufbauen
  • Erlaubte Besucherzahlen wegen Coronamaßnahmen zu gering
  • Alternativ soll es vom 15. bis 31. Oktober Biergärten geben

Die bekannten Großzelte – Bayernfesthalle, Hansezelt und die Königsalm – werden in diesem Jahr auf dem Bremer Freimarkt fehlen. Nur das kleine Riverboat wird als geschlossenes Zelt während der Großveranstaltung vom 15. bis 31. Oktober aufgebaut.

Der Grund: Die Großzeltbetreiber haben ihre Bewerbungen für den Freimarkt zurückgezogen. Anlass sind die aktuellen coronabedingten Anforderungen des Schutz- und Hygienekonzeptes: zum einen die Begrenzung auf 20.000 Personen, die sich insgesamt zeitgleich auf dem Veranstaltungsgelände aufhalten dürfen, vor allem aber die Halbierung der Zahl der zulässigen Besucherinnen und Besucher in den Zelten. Als Maximum gelten nun 1.250 Gäste pro Zelt.

Biergartenähnlicher Ausschank als Alternative

Darüber hinaus gilt das Sing- und Tanzverbot in geschlossenen Räumen. Zum Vergleich: Vor Corona haben in den drei Großzelten an regulären Wochenenden jeweils bis zu 2.500 Personen gefeiert.

Als Alternative sollen an den drei Standorten biergartenähnliche Ausschankbetriebe aufgebaut werden. Sie sollen teilweise überdacht sein. Für die kleineren Ausschank- und Imbissbetriebe werden Aufenthaltsflächen für den Verzehr von Speisen und Getränken ausgewiesen.

Freimarkt kann im Herbst stattfinden

Video vom 30. August 2021
Menschen, die vor den Fahrgeschäften warten. Im Hintergrund eine Achterbahn.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 6. September 2021, 19:30 Uhr