Niedersachsen will sich nicht von Feuerwerksverbot abbringen lassen

  • Oberverwaltungsgericht Lüneburg kippte umfassendes Verbot in Niedersachsen
  • Landesregierung will Feuerwerksverbot jetzt anpassen
  • Bremen beobachtet die Vorgänge und will nächsten Dienstag entscheiden
Video vom 19. Dezember 2020
Mehrere rosane Feuerwerke im Himmel.
Bild: Radio Bremen

Die niedersächsische Landesregierung prüft, ob sie das Feuerwerksverbot für Silvester in der Corona-Verordnung so anpassen kann, dass es rechtssicher ist. Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hatte das Verbot am Freitag gekippt. Das Feuerwerk an Silvester so umfassend zu verbieten, sei keine notwendige Infektionsschutzmaßnahme, urteilten die Richter. Hintergrund ist, dass Niedersachsen nicht nur den Verkauf, sondern auch das Abbrennen und Mitführen von Raketen und Böllern verbieten will.

Bremen hält es nach Informationen von buten un binnen für richtig, auch das Mitführen und Abbrennen von Feuerwerkskörpern zu verbieten. Der Senat will sich demnach die Urteilsbegründung aus Niedersachsen genau anschauen und am nächsten Dienstag eine Entscheidung fällen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 19. Dezember 2020, 15 Uhr