Meinungsmelder

Wie Corona die persönlichen Kontakte der Meinungsmelder belastet

Corona bestimmt die Gespräche vieler Befragter täglich. "Nervig" sei das, sagen viele. In etlichen Fällen leiden Beziehungen darunter. Bis hin zum Kontaktabbruch.

Mann schaut hinter einer Gardine aus dem Fenster (Symbolfoto)
Die Corona-Pandemie macht es vielen Menschen schwer, Kontakte zu pflegen. Sie fühlen sich einsam. Bild: Imago | Hans Lucas

So oft ist Corona Gesprächsthema

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Die Corona-Pandemie ist in den privaten Gesprächen der meisten Befragten täglich oder zumindest fast täglich präsent.

Wie würden Sie zur Zeit die meisten Ihrer privaten Gespräche beschreiben?

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Wörter wie "nervig" und andere negativ besetzte Adjektive fallen den meisten Meinungsmelderinnen und Meinungsmeldern zuerst ein, wenn sie ihre Gespräche in der Pandemie charakterisieren. Allerdings bezeichnen viele diese Gespräche auch als "hoffnungsvoll". Dieses Adjektiv landet im Ranking auf Platz 3 der meistgenannten Begriffe.

Vorherrschende Themen in Corona-Gesprächen

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Am häufigsten geht es in den Corona-Gesprächen der Meinungsmelderinnen und Meinungsmelder ums Impfen. Dicht dahinter folgen die Corona-Maßnahmen sowie die Corona-Politik.

Haben Sie Kontakte wegen anderer Corona-Meinungen abgebrochen?

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Etwa ein Fünftel der Radio Bremen Meinungsmelder hat bereits Kontakte zu Personen aus dem engeren persönlichen Umfeld abgebrochen, weil diese Menschen andere Ansichten zu Corona hatten.

Beeinflusst Corona ihre Beziehungen eher positiv oder negativ?

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Eine deutliche Mehrheit der Befragten gibt an, dass die Corona-Pandemie ihre persönlichen Beziehungen eher negativ beeinflusst. 28 Prozent der Befragten haben hierzu keine Angaben gemacht.

Glauben Sie, dass Corona die Gesellschaft spaltet?

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Über die Hälfte der Befragten stimmt der Aussage zu, dass Corona die Gesellschaft spalte.

Wie die Menschen in Kontakt bleiben

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Um die Kontakte zu den Menschen aus dem engeren persönlichen Umfeld zu halten, haben 80 Prozent der Befragten in den vergangenen Monaten auf das Telefon gesetzt. Doch auch Text-, Video- oder Sprachnachrichten spielten bei vielen eine Rolle zur Kontaktpflege. 58 Prozent haben sich auch persönlich mit ihren Freundinnen und Freunden sowie mit Angehörigen getroffen.

Wie gut die Kontaktpflege funktioniert

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Die große Mehrheit der Befragten gibt an, dass es ihnen mindestens ausreichend gut gelingt, zwischenmenschliche Kontakte aufrecht zu erhalten. 17 Prozent sagen allerdings, dass es ihnen nur in ungenügender oder mangelhafter Weise glücke.

Sollte es für Geimpfte Ausnahmen bei den Schutzmaßnahmen geben?

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Eine deutliche Mehrheit der Befragten ist dafür, dass einige Schutzmaßnahmen wie Kontaktbeschränkungen für Geimpfte gelockert werden sollten. 28 Prozent sind dagegen.

Könnten Personengruppen benachteiligt werden, wenn die Impfreihenfolge aufgehoben wird?

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Ein gemischtes Bild ergibt sich bei der Frage, ob bestimmte Personengruppen benachteiligt werden könnten, sollte die Impfreihenfolge aufgehoben werden. 44 Prozent der Befragten glauben, dass diese Gefahr tatsächlich besteht. Ein Drittel der Befragten glaubt es dagegen nicht.

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Eine Grafik die zur Navigation dient. In Kreisen sind die einzelnen Zitatgeber bzw. Symbolbilder dargestellt. Versöhnung mit der Schwester Corona-Streit: Pit vermisst seinen Freund Wir schreibenwieder Briefe Ich bin isoliert Man muss sich auch mal trennen können Ich breche keine Kontakte ab Ich verstehe die Diskussionskultur nicht Meine Schwiegermutter driftet ab Die Beziehung zu den Eltern ist stärker Manchmal muss es einfach mal krachen
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 14. Mai, 19.30 Uhr