Coronavirus: So bekommen Bremer Unternehmen Hilfe

Sowohl Unternehmen als auch Selbstständige können wegen des Coronavirus steuerliche Hilfsangebote beantragen. Dafür sollen sie ihr zuständiges Finanzamt kontaktieren.

Ein Mann sitzt spät abends erschöpft an einem Schreibtisch.
Selbstständige, die durch die Coronakrise in Bedrängnis kommen, können jetzt Hilfe bei den Finanzämtern beantragen (Symbolfoto). Bild: Imago | Thomas Trutschel/photothek

Wegen der Coronakrise wird das öffentliche Leben in Deutschland eingeschränkt – auch in Bremen. Und das kann Konsequenzen für Unternehmen und Selbständige haben. Wenn diese jetzt in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, können sie zur Entlastung verschiedene steuerliche Hilfsangebote der Finanzämter nutzen. Darauf weist das Bremer Finanzressort jetzt hin.

Steuerliche Hilfen, die Unternehmen entlasten sollen, sind:

  1. Herabsetzung oder Aussetzung laufender Vorauszahlungen zur Einkommensteuer beziehungsweise Körperschaftsteuer auf Antrag
  2. Stundung fälliger Steuerzahlungen
  3. Erlass von Säumniszuschlägen
  4. Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen

"Wir wollen den betroffenen Firmen und Betrieben schnell helfen, um Liquiditätsengpässe zu vermeiden. Wir sorgen deshalb in den Bereichen Steuerstundungen und Vorauszahlungen für personelle Verstärkung", sagt Dietmar Strehl, Finanzsenator (Grünen). Wie die Hilfe im Einzelnen aussehen könne, sollen die Unternehmen mit ihrem zuständigen Finanzamt besprechen und dafür frühzeitig Kontakt aufnehmen.

Mehr zum Thema:

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 16. März 2020, 19:30 Uhr