Breminale-Absage wegen Corona: Existenzbedrohung für Künstler

  • Künstlerischer Leiter der Breminale sieht Gefahren für Künstler
  • Breminale-Team selbst wird es wohl mit Kurzarbeit packen
  • Breminale-Organisatoren denken über Online-Formate nach
Video vom 15. April 2020
Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte in der Pressekonferenz.
Bild: Radio Bremen

Von der Entscheidung, Großveranstaltungen wegen der Corona-Pandemie bis zum 31. August ausfallen zu lassen, ist auch die diesjährige Breminale betroffen. Eigentlich hätte das Musik- und Kulturfestival am Osterdeich vom 15. bis zum 19. Juli stattfinden sollen.

Das ist eine wahnsinnig existenzbedrohende Situation für uns.

Jonte von Döllen
Jonte von Döllen, Künstlerischer Leiter Breminale

Der künstlerische Leiter der Breminale, Jonte von Döllen, zeigte sich zuversichtlich, dass sich das Breminale-Team mit Kurzarbeit und Überstundenabbau ins nächste Jahr retten könne. Mehr Sorgen mache er sich allerdings um die Künstler. "Was die Absage für die ganze Szene bedeutet, wird man erst in einigen Monaten sehen", sagte von Döllen. Grundsätzlich stehe das Team aber hinter der politischen Entscheidung, Großveranstaltungen abzusagen.

Man wolle jetzt schauen, was man der Stadt in diesem Sommer vielleicht – trotz Corona-Pandemie – anbieten könne. Denkbar seien zum Beispiel Online-Formate, das sei aber noch nicht spruchreif. Ansonsten werde das Team seine ganze Energie auf die Vorbereitung der Breminale 2021 verwenden.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 15. April 2020, 19:30 Uhr