Mit diesem Wissen über Bremen glänzen Sie im Smalltalk

Im Dezember gibt es viele Partys – oft aber einen Mangel an unkritischen Gesprächsthemen. Das gerade erschienene statistische Jahrbuch Bremen verspricht da Abhilfe.

Illustration: EIne Frau und ein Mann unterhalten sich über Zahlen.
Wertvolles Wissen für den Smalltalk: Wie viele Schülerinnen und Schüler gibt es in Bremen? Welcher Wirtschaftszweig wächst am stärksten? Wo werden die meisten Pflegebedürftigen betreut? Bild: Imago | Ikon Images

Fläche

  • Etwa ein Achtel der Fläche in Bremen (41.995 Hektar) ist Verkehrsfläche.
  • Die landwirtschaftlich genutzte Fläche ist 2016 gegenüber 2013 um 402 Hektar gesunken.

Partnerschaft

  • Im Durchschnitt sind die Bremerinnen 29,2 Jahre alt, wenn sie ihr erstes Kind bekommen.
  • Männer sind durchschnittlich 38,4 Jahre alt, wenn sie in Bremen heiraten – Frauen sind mit 35,6 Jahren etwas jünger.
  • 686 Frauen beantragten 2016 im Land die Scheidung, aber nur 483 Männer.

Wohnen

  • Die Hälfte der Privathaushalte sind Einpersonenhaushalte. Damit leben fast 28 Prozent der Bevölkerung alleine.
  • Für 2.330 neue Wohnungen in Wohngebäuden wurde in 2016 eine Baugenehmigung erteilt.
  • 2016 wurden 1.602 Wohnungen in 528 neu errichteten Wohngebäuden fertiggestellt. Mehr als ein Viertel der neuen Wohnungen sind Einfamilienhäuser.

Bildung

  • Im Schuljahr 2016/17 wurden an den allgemeinbildenden Schulen 65.281 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.
  • Zum Wintersemester 2016/17 waren an den acht Hochschulen des Landes Bremen 36.211 Studierende immatrikuliert.
  • 5.544 neue Ausbildungsverträge wurden 2016 abgeschlossen, fast 67,3 Prozent davon in der Industrie und im Handel.

Wirtschaft

  • Im Jahr 2016 verdienten Vollzeit beschäftigte Arbeitnehmer/-innen 49.523 Euro im Jahr. Bei Männern liegt der durchschnittliche Jahresverdienst über 52.000 Euro, bei Frauen bei knapp 42.000 Euro.
  • Bremens Wirtschaft ist 2016 um 2,2 Prozent (preisbereinigt) gewachsen. Maßgeblichen Anteil daran hatte die Entwicklung in der Industrie mit einem Wachstum von 10,2 Prozent.
  • 85 Prozent aller Betriebe hatten 2015 weniger als zehn Beschäftigte.

Lebensabend

  • Von den knapp 25.000 Pflegebedürftigen im Land Bremen werden 75 Prozent zu Hause gepflegt, davon 46 Prozent ausschließlich von Angehörigen und 29 Prozent von ambulanten Pflegediensten.
  • Bei jedem vierten Sterbefall war die Ursache eine Krebserkrankung.

Dieses Thema im Programm: Hörfunknachrichten, 27. Dezember 2017, 10 Uhr