25.000 Euro Preisgeld für "Mehr Bio in Bremer Kitas"

  • Bremen gewinnt beim Bundeswettbewerb "Klimaaktive Kommune 2018"
  • Bei Bremer Projekt verwenden Großküchen in Kitas regionale Bio-Produkte
  • 350 Kindern nahmen zehn Monate an Modellversuch teil
Bio-Mittagessen in Kinderkrippe
Bremen wurde für sein Bemühen ausgezeichnet, mehr regionale Bio-Produkte in Kitas zu verwenden. Bild: DPA | Julian Stratenschulte

Bremen wird für sein Bemühen ausgezeichnet, mehr Bio-Produkte aus der Region in den Großküchen von Kitas zu etablieren. Für einen entsprechenden Modellversuch erhält die Stadt beim Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2018" ein Preisgeld von 25.000 Euro.

Die Auszeichnungen werden am Rande der "Kommunalen Klimakonferenz" in Berlin vergeben. Ziel des Modellversuchs war, zu prüfen, ob die Umstellung auf Bio auch in Großküchen sinnvoll und bezahlbar ist. Dafür waren drei ausgewählte Bremer Kindertagesstätten mit rund 350 Kindern zehn Monate lang ausschließlich mit Bio-Lebensmitteln versorgt worden, die aus ökologischer Erzeugung stammen.

Weniger Fleisch für Kita-Kinder

Das Ergebnis: Die Kosten stiegen um bis zu 15 Prozent. Das wird nach Angaben des Umweltressorts dadurch aufgefangen, dass die Fleischportionen in den Mahlzeiten verkleinert werden. Anfang des Jahres hatte der Senat beschlossen, die Verpflegung nicht nur in Kitas, sondern auch in Schulen und Krankenhäusern schrittweise umzustellen.

Mit seinem "Aktionsplan 2025 - Gesunde Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung der Stadtgemeinde Bremen" hatte sich Bremen als erste deutsche Großstadt das Ziel gesetzt, in den entsprechenden Großküchen kein Billigfleisch mehr einzusetzen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 6. Dezember 2018, 19 Uhr