Gleise vor dem Bremer Hauptbahnhof werden ausgetauscht

  • Knapp zwei Kilometer Straßenbahn-Gleise werden erneuert
  • Neue Fahrkartenautomaten und neues Blinden-Leitsystem
  • Ersatzhaltestellen werden eingerichtet und Straßen gesperrt

Mit Beginn der Sommerferien beginnt die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) heute damit, die Gleise am Hauptbahnhof zu erneuern. Die Folge sind Umleitungen und Verzögerungen auf den Straßen – voraussichtlich elf Wochen lang.

Letzte Gleiserneuerung vor knapp 20 Jahren

Rund 2.100 mal am Tag halten Busse und Straßenbahnen an der Haltestelle am Bremer Hauptbahnhof. Das hat seit der letzten Gleiserneuerung im Jahr 1998 Spuren hinterlassen. Für etwa viereinhalb Millionen Euro werden deshalb jetzt knapp zwei Kilometer neue Gleise verlegt. Außerdem werden die Bahnsteige vor dem Bahnhof erneuert, mit neuen Fahrkarten-Automaten und einem neuen Leitsystem für Blinde und Sehbehinderte. Elf Wochen sollen die Bauarbeiten insgesamt dauern, konkret bis zum 10. September.

Grafik: Busersatzverkehr während der Baustelle am Hauptbahnhof.

Straßen gesperrt, Ersatz-Haltestellen eingerichtet

Die Arbeiten haben enorme Folgen für den Verkehr rund um den Hauptbahnhof. Bis Ende Juli ist der Gustav-Deetjen-Tunnel dicht. Eng kann es auch am Bahnhofsplatz und an der Straße „An der Weide“ werden – denn auch sie werden teilweise gesperrt.

Die Busse der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) werden sechs Ersatzhaltestellen anfahren, die rund um den Platz verteilt sind. Die Straßenbahnen fahren erst einmal wie immer und werden nur an insgesamt vier Wochenenden umgeleitet. Die ersten beiden sind im Juli (am 7.-9. und 14.-16.), die anderen beiden gibt die BSAG später bekannt.

Dieses Thema im Programm: Hörfunknachrichten von Radio Bremen, 22. Juni 2017, 6 Uhr