Nach Sturmtief "Eberhard": Züge in Bremen fallen aus

  • Auswirkungen des Sturms immer noch spürbar
  • Einige Fernzüge fallen aus – Regionalzüge fahren weitgehend nach Plan
  • Reisende sollten sich vorab informieren
Menschen stehen in einer Bahnhofshalle.
Nach Sturmtief "Eberhard" ist der Bahnverkehr auch am Montagmorgen noch gestört. (Symbolbild) Bild: DPA | Swen Pförtner

Nach Sturmtief "Eberhard" müssen Bahnfahrer in Bremen und Niedersachsen Geduld mitbringen: Die Deutsche Bahn rechnet auch am Montag mit Einschränkungen im Bahnverkehr. Das liege vor allem an Bäumen, die auf die Gleise gestürzt sind, sagte ein Sprecher. Auch wenn sich die Lage inzwischen deutlich entspannt habe, könnten sich Züge immer noch verspäten oder ganz ausfallen, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn.

Betroffen sind vor allem Verbindungen im Fernverkehr – ab Bremen zum Beispiel nach Hamburg und München. Im Regionalverkehr fahren weitgehend alle Züge nach Plan. Reisende sollten sich vorab informieren, ob ihr Zug wie angekündigt fährt. Für Chaos sorgte Sturm "Eberhard" vor allem in Nordrhein-Westfalen. Dort stoppte die Bahn am Sonntagnachmittag ihren Betrieb, weil Bäume auf die Gleise gefallen waren. Das hatte zu einem Stromausfall im wichtigen Stellwerk in Essen geführt.

Nach dem Sturm kommt der Winter zurück

An Flughäfen, etwa in Frankfurt am Main, fielen Flüge aus. Auch für Feuerwehr und Polizei bedeutete Sturm "Eberhard" tausende Einsätze. Im Sauerland starb ein Autofahrer, als ein entwurzelter Baum während der Fahrt auf sein Auto fiel. In Duisburg wehte ein tonnenschwerer Verladekran um und fiel zur Hälfte in den Rhein. In Bremen und Bremerhaven dagegen meldete die Feuerwehr keine Einsätze.

Für Montag erwarten die Experten keine gefährlichen Windstärken mehr. Dafür könnte der Winter zurückkommen: Seit Sonntagabend hält der Deutsche Wetterdienst in Regionen ab 200 Metern Schnee für möglich. Auch im Flachland könne sich dann eine nasse Schneedecke bilden und den Berufsverkehr gefährden.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 11. März 2019, 6 Uhr