Viele Zugausfälle in Bremen am letzten Tag des Lokführerstreiks

Audio vom 6. September 2021
Der Bremer Hauptbahnhof am frühen Morgen.
Bild: DPA | Hauke-Christian Dittrich
Bild: DPA | Hauke-Christian Dittrich
  • Zugausfälle zum Wochenstart
  • Lokführer streiken noch bis Dienstag 2 Uhr
  • Bahn: 30 Prozent der Fern- und 40 Prozent der Regionalzüge fahren

Der fünfte Streiktag in Folge bei der Bahn ist am Montag gestartet und Reisende in Bremen und Niedersachsen müssen sich weiterhin auf Verspätungen und Zugausfälle einstellen. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) setze ihren Streik unvermindert fort, hieß es. "Die Situation ist unverändert, der Ersatzfahrplan ist erneut wie geplant angelaufen", sagte eine Bahnsprecherin.

Die zum Wochenende hin erhöhten Kapazitäten im Fernverkehr auf etwa 30 Prozent können demnach auch in der neuen Woche aufrechterhalten werden. Im Regionalverkehr rechnet die Deutsche Bahn damit, dass durchschnittlich etwa 40 Prozent der Fahrten stattfinden. So fahren in Bremen und Niedersachsen beispielsweise weiterhin die Regionalbahnen wie der RE 1 zwischen Norddeich, Bremen und Hannover sowie der RE 9 zwischen Bremen Hauptbahnhof und Osnabrück überwiegend im Zweistundentakt.

Bahn rät von Reisen ab

Die Bahn rät, Reisen möglichst zu verschieben und sich bei zwingenden Reisen auch kurzfristig vor Abfahrt über das Zugangebot zu informieren. Die GDL will mit dem Streik höhere Einkommen und bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten durchsetzen. Es ist der dritte Streik in dieser Tarifrunde. Um 2 Uhr in der Nacht auf Dienstag soll der Arbeitskampf beendet werden.

Bei Reisenden in Bremen schwindet das Verständnis für Lokführer-Streik

Video vom 3. September 2021
Auf dem Vorplatz vom Bremer Hauptbahnhof streiken Mitglieder der GDL für bessere Löhne.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Morgen, 6. September 2021, 7 Uhr