Lokführer-Streik: Reisende in Bremen können stornieren und umbuchen

Audio vom 31. August 2021
Ein leerer Bahnsteig im Bremer Hauptbahnhof.
Bild: DPA | Maxym Marusenko
Bild: DPA | Maxym Marusenko
  • GDL kündigt Streik im Personenverkehr ab Donnerstag bis zum 7. September an
  • Reisenden drohen gravierende Behinderungen
  • Bahn will 25 Prozent der Fernzüge fahren lassen

Bahnreisende müssen erneut wegen Streiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bei der Deutschen Bahn mit Zugausfällen und Verspätungen rechnen. GDL-Chef Claus Weselsky kündigte im laufenden Tarifstreit mit der Bahn den dritten und längsten Streik ab 2. September um 2 Uhr an.

Bremer Reisende können schon ab heute ihre Tickets umbuchen oder stornieren. Die Deutsche Bahn informiert ihre Fahrgäste im Internet über die Auswirkungen des Streiks. Diese Möglichkeit nutzten am Dienstag bereits zahlreiche Menschen am Bremer Hauptbahnhof

Streik soll über das Wochenende andauern

Der Streik soll im Personenverkehr bis zum 7. September dauern, erklärte Weselsky. "Das ist eine der längsten Arbeitskampfmaßnahmen, die wir durchführen, und zwar absichtlich", sagte Weselsky. Ein unbefristeter Streik stehe aber nicht zur Debatte.

Konkrete Auswirkungen auf den Bahnverkehr von und nach Bremen sind noch nicht bekannt. Ein Pressesprecher der Deutschen Bahn sagte aber auf Nachfrage von buten un binnen, dass es das Ziel sei, dass 25 Prozent der Fernzüge fahren und 40 Prozent der Regionalzüge. Bahnreisende müssen sich also auf gravierende Einschränkungen einstellen.

Rückblick Trügerische Harmonie am Bremer Hauptbahnhof

Video vom 23. August 2021
Eine Gruppe aus sechs Leuten halten ein Wir Streicken Banner der GDL in den Händen.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Nachmittag, 31. August 2021, 14:15 Uhr