So soll der neue Bremer Fernbus-Terminal aussehen

  • Der Siegerentwurf kommt aus Dresden
  • Pro Tag sollen am Terminal etwa 90 Busse halten
  • Ab Frühjahr 2020 wird voraussichtlich gebaut
Video vom 18. Oktober 2018
Der Siegerentwurf für das neue Fernbusterminal in Bremen.
Bild: Pressereferat, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr
Bild: Pressereferat, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr

Der neue Bremer Busbahhof nimmt weiter Formen an. Eine Jury hat bekannt gegeben, welches Modell ab Frühjahr 2020 gebaut werden soll. Den Zuschlag bekommt das Architektenbüro "Knerer und Lang" aus Dresden. Fokus beim Bau des neuen Fernbus-Terminals soll auf Komfort und Barrierefreiheit liegen.

Der Terminal soll an der Bürgermeister-Smidt-Straße entstehen, direkt hinter dem Fruchthof und dem Überseemuseum. Elf Haltebuchten sind geplant, neun davon überdacht. Zwei weitere Buchten sind für Busse mit Anhängern vorgesehen. Daneben baut ein privater Investor auch noch ein Parkhaus mit 500 Stellplätzen und ein Hotel mit 120 Zimmern. Es wird voraussichtlich elf Etagen haben und 40 Meter hoch sein.

Frühestens Anfang 2021 halten die ersten Busse

Das Modell des neuen Bremer Busbahnhofs aus Richtung des Hauptbahnhofs.
Frühestens im Frühjahr 2021 halten am neuen Terminal hinter Fruchthof und Überseemuseum die ersten Fernbusse. Bild: Pressereferat, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr

Bau- und Verkehrsstaatsrat Jens Deutschendorf freut sich über die Entscheidung der Jury: "Das ist ein weiterer Schritt, um für Bremen einen leistungsstarken und effizienten Fernbusterminal zu realisieren, den wir dringend benötigen." Der Bau dauert voraussichtlich ein Jahr. Nach Abschluss, also frühestens im Frühjahr 2021, sollen am Terminal pro Tag etwa 90 Busse an- und abfahren. Die Kosten liegen nach Angaben der Baubehörde bei knapp sechs Millionen Euro.

Autor

  • Yannick Lemke

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 18. Oktober 2018, 13 Uhr

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