Arbeiten, wo andere Urlaub machen: Das sind die kuriosesten Inseljobs

Na, wenn das mal nicht nach einem entspannten Job klingt: Norderney sucht einen Inselblogger – wir stellen noch drei weitere ungewöhnliche Insel-Jobs vor.

Ein Mann sitzt in einem Liegestuhl am Strand und schaut auf ein Tablet.
So lässt es sich aushalten: Norderney sucht aktuell einen Inselblogger. Bild: DPA | Bildagentur-online/Tetra-Images

Das Jobangebot ist in diesen Tagen bei vielen Gesprächsthema: Blogger auf Norderney. Er soll ein Jahr lang auf der Insel leben und von dort berichten. Die Wohnung und eine Kamera werden gestellt, zusätzlich gibt es 450 Euro Taschengeld pro Monat. Aber das ist nicht der einzige ungewöhnliche Job auf einer Insel.

1 "Hand gegen Koje" auf Hallig Hooge

Auf der Hallig Hooge gibt es das Konzept "Hand gegen Koje“. Der Gast arbeitet auf der Hallig mit und bekommt im Gegenzug eine Unterkunft. Die Aufgaben: Rasen mähen, Unkraut zupfen oder auch Zäune streichen. Die Nachfrage ist allerdings so groß, dass es derzeit eine Warteliste gibt, teilt die Gemeinde auf ihrer Internetseite mit.

2 Als Eisverkäufer im Buggy über den Usedomer Strand cruisen

Gesucht werden Verkäufer für die mobilen Eis-Buggys auf Usedom. Mit ihren Gefährten, die Golfcarts ähneln, düsen die Verkäufer am Strand entlang und verkaufen Eis, Bockwurst und Getränke. Im Werbevideo für den Job hebt der 22-jährige Ronny unter anderem die vielen Flirtchancen hervor, die der Job mit sich bringt. Was er verdient, verrät er allerdings nicht.

3 Einsam für den Vogelschutz auf Trischen

Anne de Walmont aus Wremen hat einen ziemlich einsamen Job. Die 30-Jährige arbeitet als Vogelwartin auf der Insel Trischen im schleswig-holsteinischen Wattenmeer. Die streng geschützte Insel ist ansonsten unbewohnt. Auf Trischen zählt sie nicht nur Vögel, sondern nimmt auch die Vegetation unter die Lupe und sammelt Wetterdaten, berichtet sie auf ihrem Blog.

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  • Sonja Klanke

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 25. Juni 2019, 23:30 Uhr