Bremen verschärft Corona-Regeln für Kitas leicht

  • Senatorin informiert Kitas über stärkere Schutzmaßnahmen
  • Fachkräfte sollen höchstens zwei Gruppen betreuen
  • Betreuungszeit könnte reduziert werden
Betreuerinnen und Kinder in einer Kita, im Vorgrund eine Spielzeugkasse
In Bremens Kitas werden die Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus erhöht. (Symbolbild) Bild: Radio Bremen

Bremens Kitas sollen den Schutz vor dem Coronavirus erhöhen. Darüber hat Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD) die Einrichtungen informiert. "Die Zahlen zeigen, dass Kinder, anders als Erwachsene, weiterhin sehr wenig betroffen sind", heißt es in einer Mitteilung, die buten un binnen vorliegt. Dennoch sei es wichtig, den Schutz zu erhöhen.

Diese Maßnahmen sollen die Kitas binnen einer Woche umsetzen:


  1. Arbeit in Stammgruppen: Eine Fachkraft darf nur in zwei Gruppen arbeiten.
  2. Maximal zwei Gruppen und maximal 40 Kinder dürfen sich gleichzeitig im selben Innenraum aufhalten.
  3. Die Beschäftigten sollen überall dort wo es möglich ist, den Abstand zu Kolleginnen und Kollegen einhalten.

Möglicherweise können Kinder dadurch nicht in gewohntem Umfang betreut werden. Dann muss dies dem Landesjugendamt angezeigt werden. Mindestens 30 Stunden pro Woche mit Mittagsverpflegung sollen aber gewährleistet bleiben.

Unser Ziel ist: Kitas sollen weiter für alle Kinder geöffnet bleiben. Wir wollen weniger Kinder in Quarantäne schicken müssen und die Schließung von Gruppen oder Einrichtungen aufgrund von fehlenden Fachkräften minimieren.

Schreiben der Senatorin für Kinder

Schule in Bremen: Was spricht gegen Halbgruppen?

Video vom 6. November 2020
Eine Lehrerin mit Mund-Nasen-Bedeckung, die ihre Klasse unterrichtet.
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 10. November 2020, 23:30 Uhr