Tausende Bremer auf Eisflächen unterwegs – Polizei greift durch

  • Das Eis trägt laut Polizei noch nicht
  • Im Blockland kam es zum Verkehrschaos
  • Polizei kündigt weitere Kontrollen an
Blick durch Schlittschuhe
Die Eisflächen in Bremen sind noch nicht dick genug. Bild: Radio Bremen | Eva Koplin

Die Bremer Polizei warnt davor, Eisflächen auf Seen und Teichen zu betreten. Das Eis ist noch zu dünn und trägt nicht, so ein Sprecher. Daran habe auch das frostige Wetter zuletzt nichts geändert. Am Samstag mussten die Beamten immer wieder Besucher auf dem Werdersee, dem Vahrer See, dem Hollersee und dem Wallgraben auf die Gefahr aufmerksam machen und vom Eis holen. Am Osterdeich zwischen Altenwall und Weserstadion hielten sich laut Polizei durchschnittlich bis zu 1.000 Menschen auf. 

Auch im Blockland und auf den Wümmewiesen waren demnach etwa 1.000 Menschen unterwegs. Hier sorgten etliche Fahrzeuge für Verkehrsbehinderungen. Mit einem Großaufgebot musste die Polizei vor Ort den Verkehr regeln und mit Unterstützung des Ordnungsamtes zahlreiche Parkverstöße ahnden. Mit Lautsprecherdurchsagen erinnerte die Polizei die Ausflügler außerdem daran, die Corona-Schutzmaßnahmen einzuhalten.

Eiseskälte in Bremen: Wo Eis zur trügerischen Idylle wird

Video vom 13. Februar 2021
Bei einer Feuerwehrübung wird ein im vereisten See eingebrochender Mann gerettet.
Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 14. Februar 2021, 11 Uhr