Kampf gegen Schmuggler: Neues Zollboot in Dienst gestellt

  • Die "Bremen" wurde in Estland gebaut
  • Sie soll im Bereich zwischen Bremen und Wangerooge patroullieren
  • Das Schiff ist 24 Meter lang und hat fast 2.000 PS

Seit Freitag, 11 Uhr ist die "Bremen" ein richtiges Zollschiff: Mit großem Knall ließ Tanja Mildenburger vom Bundesfinanzministerium eine Sektflasche gegen das Schiff prallen. Nach eineinhalb Jahren Bauzeit in Estland kann das Schiff nun beginnen, zwischen Bremen und Wangerooge zu patrouillieren. Zwei Schiffe gleichen Typs werden in den nächsten Monaten noch in Flensburg und Rostock in Dienst genommen.

"Die 'Bremen' ist für uns extrem wichtig", sagte Regierungsdirektorin Nicole Tödter zur Taufe: "Damit können wir unseren Aufgaben auch bei herausfordernden Wetterbedingungen auf hoher See und in Küstennähe noch besser nachkommen."

Zu den Aufgaben des Zolls gehört auf See der Kampf gegen Schmuggel und gegen illegalen Waffen- oder Drogenhandel. Außerdem nehmen die Beamten auf den Schiffen die Grenzaufsicht an den EU-Außengrenzen auf dem Wasser wahr. Insgesamt hat der deutsche Zoll 32 Boote im Einsatz.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 22. März 2019, 19.30 Uhr