China darf Anteile an Hamburger Containerterminal kaufen

Ein Passagierschiff fährt an den Kränen und Containerschiffen im Hamburger Hafen am HHLA-Terminal Tollerort vorbei.
Ein Passagierschiff fährt an den Kränen und Containerschiffen im Hamburger Hafen am HHLA-Terminal Tollerort vorbei.

Bundesregierung erlaubt China Beteiligung an Hamburger Hafen

Bild: DPA | Georg Wendt
  • Chinesische Staatsreederei darf bei Hamburger Container-Terminal einsteigen.
  • Höhe der Investition auf 24,9 Prozent begrenzt.
  • Ursprünglich wollte Cosco 35 Prozent des Terminals Tollerort übernehmen.

Der Weg für die umstrittene Beteiligung Chinas an einem Container-Terminal im Hamburger Hafen ist offenbar frei. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, gibt es einen Kompromiss. Demnach wird die chinesische Staatsreederei Cosco nicht wie geplant 35 Prozent des Terminals Tollerort übernehmen können, sondern nur 24,9 Prozent. Der Konzern könnte dann als Minderheitsaktionär formal keinen inhaltlichen Einfluss auf die Geschäftsführung ausüben.

So soll der Investitionsstau in Bremens Häfen beseitigt werden

Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 25. Oktober 2022, 6 Uhr