Kürzungen für die Bremer Hochschulen sind offenbar vom Tisch

  • Hochschuletat soll auf dem Niveau von 2021 bleiben
  • Es wird nicht mehr Geld für Hochschulen geben, wie eigentlich geplant
  • Bisher nur Zwischenergebnisse – nächste Klausur für Ende März geplant
Video vom 6. März 2021
Boulevard der Universität Bremen
Bild: DPA | Schoening
Bild: DPA | Schoening

Die geplanten Kürzungen bei den Bremer Hochschulen sind offenbar vom Tisch. Das ist das Ergebnis der Klausurtagung des Senats zum Doppelhaushalt 2022/2023. Finanzsenator Dietmar Strehl sagte buten un binnen, dass der Etat für die Hochschulen in den kommenden beiden Jahren auf dem Niveau von 2021 bleiben soll. Haushaltssteigerungen, wie eigentlich im Wissenschaftsplan vorgesehen, werde es aber nicht geben.

Außerdem habe sich der Senat darauf verständigt, die Schuldenbremse während des Doppelhaushaltes 2022/23 weiter auszusetzen. Corona-bedingte Ausgaben sollen dann weiterhin mit Krediten über den so genannten Bremen Fonds finanziert werden. Dabei handelt es sich allerdings erstmal nur um Zwischenergebnisse. Die Verhandlungen werden im Senat noch weitergeführt. Das nächste Treffen ist für den 23. März verabredet. Einen fertigen Doppelhaushaltsentwurf wird das Parlament demnach frühestens kurz vor Weihnachten verabschieden.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 6. März 2021, 19:30 Uhr