"Schiefer Turm von Bremerhaven" soll ab dem Wochenende abgebaut werden

Bild: Radio Bremen
  • Eingesackter Leuchtturm hat sich seit der Nacht nicht mehr weiterbewegt
  • Abbau des Turms soll am Wochenende beginnen
  • Noch am Abend soll Schiffsverkehr wieder freigegeben werden

Der Bereich um die abgesackte Nordmole soll ab dem Abend wieder für die Schifffahrt freigegeben werden. Das sagte Häfensenatorin Claudia Schilling (SPD) bei einer Pressekonferenz. Der Leuchtturm auf der Mole steht schief, hat sich aber laut der Hafenmanagement-Gesellschaft "Bremenports" seit der vergangenen Nacht aber nicht weiter bewegt.

Möglicherweise hätten wir den Turm vorher abbauen müssen. Wir werden jetzt alles dafür tun, dass wir den Turm sichern. Klar ist aber, dass er mit dem Neubau der Nordmole wieder aufgebaut wird.

Bremens Häfensenatorin Claudia Schilling (SPD)

Entlang der Nordmole hat das Wasser- und Schifffahrtsamt Tonnen ausgelegt, um die Fahrrinne zu kennzeichnen. So soll sichergestellt werden, dass Schiffe wieder ohne Gefahr die Ein- und Ausfahrt zur Geeste passieren können. Laut Schilling gilt diese Erlaubnis zunächst nur für die Berufsschifffahrt. Sportschiffen ist die Durchfahrt vorerst noch nicht gestattet.

Auch die Weserfähre soll demnach ab dem Abend wieder fahren. Nach Angaben von "Bremenports" haben Gründungsfundamente der Mole versagt. Deshalb sei der Bereich vor dem Leuchtturm abgesackt. Überwachungsgeräte hätten bislang allerdings keine weitere Bewegung der Nordmole angezeigt. Deshalb gehe man davon aus, dass am Wochenende damit begonnen werden können, den Leuchtturm abzubauen. Beim geplanten Neubau der Mole soll er dort wieder seinen Platz finden.

Bremenports-Chef: "Wir werden den Turm eins zu eins wieder aufbauen"

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 18. August 2022, 16 Uhr