Mit diesen 7 Tipps ersparen sich Bremer den Feuerwehreinsatz zum Fest

Zimmereinrichtung im Vollbrand.
Zimmereinrichtung im Vollbrand. Bild: Imago | Marius Schwarz

Weihnachten ist dann am schönsten, wenn nur die Kerzen und nicht der Baum brennt. Wie das am sichersten gelingt, verrät Bremens Feuerwehr.

Kerzen und schöne Lichter gehören zur Weihnachtszeit einfach dazu. Sie können aber zum Risiko werden. Auch die Bremer Feuerwehr spricht von einer höheren Gefahr in der Adventszeit. Mit diesen sieben Tipps geht zum Fest aber nichts schief.

1 Kerzen: rechtzeitig und richtig auspusten

Damit Adventskranz und Weihnachtsbaum das Fest gut überstehen, empfiehlt der Deutsche Feuerwehrverband, Kerzen rechtzeitig auszupusten – und nicht ganz herunterbrennen zu lassen. Im Weihnachtsbaum sollten sie zudem von oben nach unten angezündet sowie von unten nach oben ausgepustet werden. Wer zu lange mit dem Ausmachen wartet, riskiert, dass das Naturmaterial Feuer fängt.

2 Gedecke: frische Nadeln statt trockenes Tannengrün

Tannengrün trocknet aus und gerät deshalb schneller in Brand. Die Feuerwehr Bremen empfiehlt daher sogar, nur frische Gedecke zu nutzen.

3 Ständer und Unterlagen: kippsicher und feuerfest

Weihnachtsbäume und Kerzen sollten stand- und kippsicher gemacht werden. Darüber hinaus sollten feuerfeste Unterlagen unter beidem platziert werden, die auch heißes Wachs auffangen können.

4 Deko und Vorhänge: richtiges Material, genügend Abstand

billiger Adventskranz mit brennenden Teelichtern, selbstgebastelt
Auch Teelichter sollten in genügendem Abstand und auf feuerfester Unterlage platziert werden. Bild: Imago | Wolfgang Maria Weber

Auch die Deko am Weihnachtsbaum oder am Adventskranz sollte aus Material sein, das nicht schnell Feuer fängt. Darüber hinaus sollte zwischen Deko und Kerzen ausreichend Abstand sein.

Auch Vorhänge können der Bremer Feuerwehr zufolge gefährlich werden. Die Feuerwehr Bremen empfiehlt daher rund einen halben Meter Abstand zwischen Weihnachtsbäumen und Vorhängen. Auch Fenster sollten nicht offen stehen, damit keine Gardinen umherwehen.

5 Teelichter: Abstand halten

Ein Brandherd, der oft unterschätzt wird, sind laut Bremer Feuerwehr Teelichter. Deshalb empfehlen die Experten, die Lichter rechtzeitig zu löschen und mit mindestens zehn Zentimetern Abstand voneinander zu platzieren. Wichtig ist außerdem, dass die Teelichter nicht auf entflammbaren Unterlagen abgestellt werden.

6 Lichterketten: Prüfsiegel beachten

Dass offene Kerzen ein Brandherd sein können, liegt auf der Hand – aber auch Lichterketten können brennen. Deshalb empfiehlt der Deutsche Feuerwehrverband, Steckdosen nicht zu überlasten. Außerdem sollten die Lichterketten seriöse Prüfsiegel tragen, wie GS oder VDE.

7 Feuer: Wann rufe ich die Feuerwehr?

Einmal kurz nicht aufgepasst oder ein kleines Unglück und der Adventskranz, die Tischdecke oder der Weihnachtsbaum stehen in Flammen. Für solche Fälle sollte gerade beim Umgang mit offenen Kerzen ein Löschmittel für den Notfall bereitstehen – zum Beispiel Wasser oder ein Feuerlöscher.

Wenn das Feuer sich nicht gefahrlos löschen lässt, empfiehlt der Feuerwehrverband den Brandraum zu verlassen, die Tür zu schließen und die Feuerwehr zu rufen.

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Autorin

  • Marie Roters
    Marie Roters Autorin