Bürgerschaft: Senat soll Hundeführerschein auf den Weg bringen

Ein Mann führt einen Hund an der Leine

Bremer Bürgerschaft: Senat soll Hundeführerschein beschließen

Bild: DPA | HMB Media/ Heiko Becker

Anfang November hatte ein Rottweiler eine Sechsjährige durch Bisse schwer verletzt. Nun hat die Bremische Bürgerschaft die Weichen für einen verpflichtenden Hundeführerschein gestellt.

Die Bremische Bürgerschaft hat die Weichen für die Einführung eines Hundeführerscheins gestellt. Das Parlament forderte den Senat am Donnerstagmittag einstimmig auf, einen entsprechenden Gesetzentwurf vorzulegen. Wer sich einen Hund anschafft, soll demnach künftig nachweisen, dass er das Verhalten des Tiers einschätzen und mit ihm umgehen kann. Bei gefährlichen Situationen mit Hunden seien häufig die Menschen das Problem.

Verbot bestimmter Hunderassen bleibt bestehen

Der sogenannte Sachkundenachweis soll für alle gelten, die sich einen Hund anschaffen und noch keinen Hundeführerschein haben. Vorbild soll das seit zehn Jahren in Niedersachsen geltende Gesetz sein. Außerdem soll es künftig eine Pflicht zum Registrieren und Chippen der Hunde in Bremen geben. Die Rasseliste, die die Haltung bestimmter Hunderassen generell verbietet, bleibt bestehen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 16. November, 15 Uhr