Brebau will Wohnungsvergabe ohne Diskriminierung sicherstellen

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  • Bei der Brebau ist wohl eine Art Beirat geplant
  • Das Gremium soll die Wohnungsvergabe kontrollieren
  • Sonderermittler soll offene Fragen beantworten

Die in die Kritik geratene Brebau will mit neuen Abläufen sicherstellen, dass bei der Wohnungsvergabe niemand mehr aufgrund seiner Herkunft benachteiligt werden kann. Dazu bereite der Interimschef der Brebau, Henning Lühr, ein Papier vor, hieß es am Mittwoch im Controllingausschuss der Bremischen Bürgerschaft. Im Mai hatte buten un binnen aufgedeckt, dass in dem Unternehmen Menschen mit ausländischen Wurzeln bei der Wohnungsvergabe offenbar benachteiligt wurden.

Im Papier des kommissarischen Brebau-Chefs geht es dem Vernehmen nach um Strategien, wie die Wohnungen der städtischen Wohnungsbaugesellschaft künftig gerecht vergeben werden können. Geplant ist offenbar eine Art Beirat, der die Wohnungsvergabe kontrollieren soll.

Allerdings gab es im Controllingausschuss auch Forderungen, die früheren Vorgänge im Unternehmen weiter zu durchleuchten. Sonderermittler Matthias Stauch soll deshalb im September noch offene Fragen der Ausschussmitglieder beantworten. Vielen Beteiligten ist es nach wie vor unklar, wieso der Aufsichtsrat von der mutmaßlichen Benachteiligung bestimmter Wohnungsinteressenten nichts gewusst hat.

Brebau-Skandal: Nach Untersuchungsbericht bleiben offene Fragen

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 14. Juli 2021, 19 Uhr

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