Menschenkette mit 1.500 Teilnehmern an der Weser – für Bremens Umwelt

Audio vom 3. Juli 2021
Rund 1.500 Menschen haben an der Weser für eine bessere Umweltpolitik demonstriert.
Bild: Radio Bremen | Mario Neumann
Bild: Radio Bremen | Mario Neumann
  • Umweltaktivisten bilden Menschenkette an der Weser
  • Forderung: Bremen müsse bis 2035 klimaneutral werden
  • 28 Organisationen hatten zum Protest aufgerufen

"Mehr Mut zur Wende", unter dem Motto haben sich am Samstag rund 1.500 Menschen in Bremen entlang der Weser aufgereiht – zu einer etwa zwei Kilometer langen Menschenkette. Mit mehreren La-Ola-Wellen und viel Lärm und Musik protestierten sie für mehr Klimaschutz seitens des Bremer Senats. Aufgerufen hatten 28 Entwicklungs- und umweltpolitische Organisationen. Die Polizei lobte die gute Durchführung der Aktion.

Die Hauptmotivation der Demonstranten besteht darin, den Politikerinnen und Politikern im Land Bremen "Mut zum Handeln" zu machen, wie es der BUND formuliert. "Klimaschutz muss endlich als Querschnittsaufgabe aller Senatsressorts angegangen werden", so der BUND. Wesentliche Ziele dabei müssten die 80-prozentige CO2-Reduktion bis 2030 gegenüber 1990 sein sowie Bremens Klimaneutralität bis zum Jahr 2035.

Klimaschutz muss endlich als Querschnittsaufgabe aller Senatsressorts angegangen werden.

Naturschutzbund BUND Bremen

Hierzu sei der schnellstmögliche Umstieg auf erneuerbare Energien erforderlich, auch in der Industrie. Zudem gelte es, eine "Verkehrswende" herbeizuführen. Der Rad- und Fußverkehr sowie der öffentliche Personennahverkehr müssten gegenüber dem Auto bevorzugt werden. Zu den Initiatoren der Demo zählen neben dem BUND unter anderem auch Fridays For Future Bremen, Greenpeace, der ADFC und Robin Wood.

Menschenkette vom Osterdeich bis zur Schlachte für den Klimaschutz

Video vom 3. Juli 2021
Eine Menschenkette an der Schlachte, die eine La-Ola-Welle durchführt.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 3. Juli 2021, 14 Uhr